Die Entwicklungspädagogik geht davon aus, dass die Natur einen eigenen Entwicklungsplan bereithält. Kinder bringen von Geburt an Voraussetzungen und Signale mit, die uns Orientierung für ihre Entwicklung und Begleitung geben können.Ein wichtiger Bestandteil sind die sensiblen Phasen – Zeitfenster, in denen Kinder für bestimmte Entwicklungsschritte besonders empfänglich sind. Wenn wir lernen, ihre Signale zu verstehen und ihre Bedürfnisse wahrzunehmen, können wir sie entsprechend ihrer Entwicklung begleiten.Dabei spielt auch die Neurologie eine wichtige Rolle: Wie entwickelt sich das Gehirn? Was braucht ein Kind, um sich zu orientieren, zu lernen und sich sicher zu fühlen?Die Entwicklungspädagogik lässt sich unter anderem von Beobachtungen aus der Tierwelt und von traditionellen, indigenen Lebensweisen inspirieren. Sie lädt uns ein, natürliche Entwicklungsprozesse bewusster wahrzunehmen und unserem eigenen Gespür für Kinder wieder mehr Raum zu geben.Früher wurde Erziehung in vielen Lebensgemeinschaften stärker durch Beobachtung, Erfahrung und instinktives Handeln geprägt. Heute sind wir häufig mit vielen Ratschlägen, Erwartungen und Erziehungskonzepten konfrontiert. Dabei kann das Vertrauen in die eigene Wahrnehmung verloren gehen. Die Entwicklungspädagogik möchte Eltern darin stärken, ihr Kind besser zu verstehen und wieder mehr Sicherheit im eigenen Handeln zu gewinnen.Ein weiterer Schwerpunkt ist die Führung und Nachfolge: Kinder brauchen Orientierung und Erwachsene, an denen sie sich ausrichten können. Dabei geht es darum, den eigenen Platz und die Aufgaben innerhalb der Familie zu verstehen und Kindern einen verlässlichen Rahmen für ihre Entwicklung zu bieten.Auch körpernahe Entwicklungsthemen wie Abhalten, Ausscheidung und Trockenwerden finden Raum. Dabei betrachten wir Signale, Entwicklungsreife und mögliche Ursachen von Schwierigkeiten rund um Windeln und Toilette, anstatt ausschliesslich das sichtbare Verhalten in den Mittelpunkt zu stellen.
Entwicklungspädagogik bedeutet, Entwicklung besser zu verstehen, natürliche Prozesse wahrzunehmen und Kinder auf ihrem Weg mit Klarheit, Vertrauen und Einfühlungsvermögen zu begleiten.

Abhalten ab Geburt
Babys bringen biologisch alle Anlagen zur Reinlichkeit mit. Willst du wissen wieso es für dich und dein Baby viele Vorteile hat ab Geburt abzuhalten?
Melde dich gerne bei mir.

Pädagogik nach EPM
Wenn Kinder hauen, beissen oder toben, kommen Eltern an ihre Grenzen. Vielleicht fragst du dich: Warum verhält sich mein Kind so? Was steckt hinter seinem Verhalten und wie kann ich in solchen Situationen angemessen reagieren? Gemeinsam schauen wir genauer hin, verstehen mögliche Ursachen und finden Wege, die euch als Familie im Alltag entlasten.
Melde dich gerne für ein unverbindliches Erstgespräch. Ich freue mich darauf, dich und deine Familie kennenzulernen!

Trocken werden
Ich begleite dich und dein Kind auf dem Weg zum Trockenwerden – biologisch fundiert, körperorientiert und ohne Druck. Gemeinsam schauen wir, wo dein Kind in seiner Entwicklung steht, verstehen die Zusammenhänge und finden heraus, was es braucht, damit sich Sauberkeit natürlich entfalten kann. Für mehr Sicherheit, Vertrauen und Leichtigkeit im Alltag.
Melde dich gerne bei mir.
der biologische weg der reinlichkeit
Abhalten ab Geburt
Kennst du den frühkindlichen Ausscheidereflex? Ja - den gibt es. Und hier lernst du wie du ihn natürlich und stressfrei stimulierst. Warum? Weil du dein Baby so vor Koliken schützen, und mit viel Sicherheit und Klarheit eure Beziehung stärken und dein Baby auf natürliche Weise begleiten kannst.
- weniger Koliken
- weniger Unruhe
- besserer Schlaf
- weniger Windeldermatritis
- Umwelt wird entlastet
- weniger Kosten für Windeln
- Prophylaxe für Verstopfung, Inkontinenz, Bettnässen, Dyschezie
Sozial. Rücksichtsvoll. Selbstbewusst. Lebenskompetent.
Wir Menschen sind auf ein soziales Miteinander angewiesen. Deshalb tun wir gut daran, auch unseren Kindern mit auf den Weg zu geben, wie wichtig Rücksichtnahme, Zugehörigkeit und ein respektvoller Umgang sind. Sich entfalten und die eigene Persönlichkeit entwickeln zu können, ist wertvoll – genauso wie die Fähigkeit, Teil einer Gemeinschaft zu sein. Kinder, die lernen, ihre eigenen Bedürfnisse mit denen anderer in Einklang zu bringen, sind gut fürs Leben gerüstet.
Pädagogik nach EPM
EPM basiert auf der Annahme, dass jedes Kind einen biologischen Entwicklungsplan in sich angelegt hat. Mit der Entwicklungspädagogik nehmen wir wahr nach welche Stimulation das Kindliche Hirn aktuell verlangt.
In bestimmten Entwicklungsabschnitten sind Kinder besonders empfänglich für neue Erfahrungen und Lernprozesse. Diese sensiblen Phasen bieten wertvolle Chancen für Wachstum und Entwicklung. Werden die Bedürfnisse des Kindes in diesen Phasen erkannt und begleitet, kann sich sein Potenzial optimal entfalten.
Entwicklung braucht Sicherheit. Erst wenn sich ein Kind körperlich und emotional sicher fühlt, kann es die Welt neugierig entdecken, lernen und Beziehungen aufbauen. Sicherheit entsteht durch verlässliche Bezugspersonen, klare Strukturen und eine liebevolle Begleitung.
Der Mensch ist ein soziales Wesen. Kinder sind von Geburt an darauf angewiesen, sich mit ihren Bezugspersonen verbunden zu fühlen. Eine starke Bindung schafft Vertrauen und bildet die Grundlage für eine gesunde Entwicklung.
Kinder kommunizieren über ihr Verhalten. Wutanfälle, Rückzug, Unruhe oder ständige Aufmerksamkeitssuche haben häufig einen tieferen Hintergrund. Durch ein besseres Verständnis der kindlichen Entwicklung lernen Eltern, die Signale ihres Kindes zu erkennen und angemessen darauf zu reagieren. So können Kinder ihre Fähigkeit zur Selbstregulation Schritt für Schritt entwickeln.
Kinder brauchen Erwachsene, die Sicherheit vermitteln und Orientierung geben. Eine klare und liebevolle Führung hilft Kindern, Vertrauen zu entwickeln und sich an ihren Eltern zu orientieren. Führung bedeutet dabei nicht Kontrolle, sondern Sicherheit, Verlässlichkeit und eine stabile Beziehung.
Viele Schwierigkeiten im Familienalltag entstehen nicht, weil Kinder oder Eltern etwas falsch machen. Oft fehlen einfach Informationen darüber, welche Entwicklungsschritte ein Kind gerade durchläuft und welche Bedürfnisse dahinterstehen.
Wir finden zurück zu mehr...
- Verständnis
- kompetente und glücklichere Kinder
- Sicherheit und Gelassenheit
Häufige anliegen
Vielleicht erkennt Ihr in einigen dieser Aussagen wider?
Diese und viele weitere Themen können wir gemeinsam angehen und Lösungen finden.
- Mein Kind hat viele Wutausbrüche.
- Ich bin nur am Geschwisterstreit schlichten.
- Ständige Diskussionen erschweren uns den Alltag
- Mein Kind rennt einfach überall davon.
- Sie werfen das Essen auf den Boden.
- Dauernd haut mein Kind andere Kinder.
- Terrible Two , Threenager, Wackelzahn-Pubertät
- Wir kommen nicht weg vom Schnuller, Daumen
- Ich verzweifle an der langen Einschlafbegleitung
- Am Tisch höre ich nur "das mag ich nicht" und " das esse ich nicht"
- Mein Kind nässt nachts ein.
- Meine Grenzen werden immer wieder überschritten
- Wie kann mein Kind lernen sich zu regulieren?
Wir finden echte Lösungen
Oft reichen kleine Veränderungen um viel zu bewegen.
Mit mehr Sicherheit, Verbindung und biologischem Verstehen.
- Du lernst dein Kind und sein handeln besser zu Verstehen
- Wie Kommunikation bei Kleinkindern funktioniert
- Wiso deine Körpersprache so wichtig ist
- wie dein Kind mehr Sicherheit und dadurch entspannung erfährt
- Wie Kinder selbständiger werden und Eigenverantwortung übernehmen
- Wie stark die Motivation von innen sein kann
- Dass du nicht Drohen und Strafen musst um Kooperation zu erreichen
- Wie LIEBEVOLL UND LEICHT der Alltag mit Kinder eigentlich sein kann
Mein Ziel ist es, Eltern Sicherheit in ihrem Handeln zu geben. Wenn Sie verstehen, was im Kopf Ihres Kindes vorgeht, können Sie Entscheidungen mit mehr Vertrauen treffen und gelassener auf Herausforderungen reagieren.
Gemeinsam finden wir den Weg zurück zu einer kindgerechten und biologisch sinnvollen Begleitung. So entsteht mehr Leichtigkeit, Verständnis und Verbundenheit im Familienalltag.
Der biologische weg der reinlichkeit verpasst
Trocken werden
In der Westlichen Welt werden die meisten Kinder konventionell trocken. Das heißt die Eltern entscheiden, dass es nun an der Zeit ist um die Ausscheidungen nicht mehr in die Windel sondern auf dem Häfi oder in die Toilette zu verrichten.
Je mehr gescheiterte Anläufe genommen werden desto grösser wird die Gefahr in eine Inkontinenz oder Verstopfung zu laufen.
Wie gehe ich nun vor, um meinem Kind zu helfen trocken zu Werden?
- Du erfährst warum es deinem Kind so schwer fällt seine Ausscheidungen zu kontrollieren
- Ich gebe euch Kindgerechte Übungen an die Hand
- Empathie und Sicherheit
Was wenn es bei uns einfach nicht funktioniert
Probleme auf dem Weg zum Trocken werden
Mit zunehmendem Alter werden die Erwartungen und der gesellschaftliche Druck grösser. Das Kind sollte nun trocken sein – so zumindest die Meinung vieler Menschen im Umfeld. Doch was, wenn es beim eigenen Kind nicht funktioniert, obwohl andere Kinder im gleichen Alter bereits trocken sind?
Eltern geraten dadurch häufig unter Druck und beginnen, an sich selbst oder ihrem Kind zu zweifeln. Auch Kinder spüren diesen Druck. Sie vergleichen sich mit anderen und fragen sich vielleicht, ob mit ihnen etwas nicht stimmt.
Besonders belastend wird die Situation, wenn Eltern Hilfe suchen, aber weder beim Kinderarzt noch im Kindergarten Antworten auf ihre Fragen finden. In meiner Beratung erhalten Eltern und Kinder die Antworten, nach denen sie suchen. Ihre Sorgen werden ernst genommen, und sie werden auf diesem Weg nicht allein gelassen.


TVS Töpfcchenverweigerung
TVS hat nichts mit Renitenz zu tun. Das Gehirn des Kindes hat gelernt: Die Ausscheidungen gehören in die Windel - respektive es kann immer und überall ausgeschieden werden.
Auch wenn Kinder fürs stuhlen eine Windel wollen und nicht auf der Toilette oder dem Topf ausscheiden können fehlt es nicht am Wille des Kindes.

Blaseninkontinez / Bettnässen
Die mangelnde Kontrolle über die Blase ist sowohl im wachen wie auch im schlafenden Zustand in sehr vielen Familien ein Thema.
Damit dieses hochkomplexe System seine Aufgabe souverän erfüllen kann gilt es zu verstehen was genau passiert und wo die Ursache für das Problem liegt.

Obstipation (Verstpofung) / Dyschezie
Verstopfung gehört bei Kindern zu den verbreitetsten Gründen für eine ärztliche Konsultation. Abführmittel zählen zu den am häufigsten verschriebenen Medikamenten in Kinderarztpraxen.
Wenn Kinder bereits schmerz Erfahrungen gemacht haben beim ausscheiden beginnen sie den Stuhlgang zu unterdrücken und erhöhen damit die Gefahr erneut schmerzen beim Ausscheiden zu verspüren.
Aber wie kommt man nun weg vom Abführmittel und raus aus dem Teufelskreis?
